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Es war endlich soweit…

Ich habe mich getraut, meine Schwiegermutter zu fragen, ob sie mich in die Familiengeheimnisse des “Burek-machens” einweiht.

…Sie hat “Ja” gesagt und prompt stand ich vor gefühlt 30kg Teig – Ole 🙂

Wusstet ihr, dass Blätterteig nur aus Mehl, Wasser und einer Prise Salz besteht?

Das war mir irgendwie nicht so ganz klar, aber es funktioniert und ganz nach meinem Geschmack sagte sie: “Da brauchst du kein Rezept. Du musst den Teig fühlen…”

Gesagt, Getan.

Aber zuerst haben wir uns an die Füllung gemacht:

  • Hackfleisch mit Zwiebeln und ein paar Gewürzen anbraten und garen lassen
  • Schafskäse in einer Schüssel zerbröseln
  • Spinat mit etwas Knobi in einer Pfanne ganz kurz andünsten

Simpel, schnell zubereitet und der perfekte Inhalt für den Blätterteig.

 

Nun zum spannendsten Teil….

Nachdem wir, wie gesagt, gefühlte 30kg Teig hergestellt haben und dieser mindestens 30Min geruht hat, haben wir uns ein Teigbällchen genommen und auf den Küchentisch gelegt, der mit einem Tuch ausgelegt war.

Den Teig gut bemehlen und dann ganz vorsichtig in alle Richtungen ausrollen.

Das hat ja noch soweit ganz gut funktioniert.

Nun musste ich, unter den strengen Augen meiner Schwiegermutter, die Hände unter den Teig führen und mit dem Handrücken ganz leicht nach außen ziehen.

Und paff- da ist mir natürlich gleich der Teig gerissen- Versagt !!

Naja, sie konnte den Teig noch retten und ich musste zu sehen 🙂

Ich durfte aber wieder ran und im nächsten Schritt zieht man nun den Teig ganz langsam über die Tischkante, sodass er sich von selbst noch etwas dehnt.

Letztlich ist der Teig hauchdünn und man kann im Prinzip einmal hindurch sehen.

 

Man klappt nun sich zwei gegenüberliegende Seiten in die Mitte und packt dann die jeweilige Füllung darauf.

Puuh- jetzt wurde es nochmal knifflig und natürlich habe ich auch hier beim ersten Mal versagt…

Man nimmt das Tischtuch und zieht es relativ schnell nach oben, sodass der Teig sich einmal zusammen rollt.

In Portionen zurecht schneiden und ab damit in den Ofen, bei 250Grad.

Bei jedem der oberen Schritte sollte man den Teig noch mit einem Pinsel voller Öl immer wieder bestreichen, damit er schön knusprig wird.

 

Wenn die Dinger goldgelb sind, holt sie aus dem Ofen und genießt den ersten Moment, wenn ihr reinbeisst.

Ein Gedicht…

Und dann genießt den zweiten Moment am nächsten Tag, wenn ihr die Dinger nochmal aufgewärmt habt.

Ein Gedicht… 🙂

Es war ein harter Tag für mich. Ich habe gelacht, geschwitzt, geweint, aber letztendlich habe ich es geschafft und bin der Meinung jeder “Neustadtfoodler” sollte diese drei Varianten von Burek unbedingt ausprobiert haben.

Guten Appo!!